Laferland – Episode 1

Johann Lafer - Fanartikel
Johann Lafer – Fanartikel
© Wildkraut & Wanderschuh

Völlig überraschend erhielt ich vor einiger Zeit eine Einladung in’s Laferland. Die Firma HP hatte freundlicherweise für eine Reihe Food-bzw. Technik-Enthusiasten ein wunderbares Verwöhnpaket geschnürt.
Wir durften in’s Laferland reisen, in Johann Lafers Gourmetrestaurant fürstlich speisen und unter 5 Sternen übernachten. Der Clou war, dann auch noch gemeinsam mit Johann Lafer in dessen Kochschule zu kochen und zu schlemmen…

Dienstag nachmittag entstieg ich, zeitgleich mit 2 Bloggerinnen, die ich bereits vom Foodbloggertreffen in Hamburg kannte, dem überhitzten Zug aus Frankfurt. Von Bingen am Rhein wurden wir per Chauffeur in’s Örtchen Stromberg gefahren und auf Johann Lafers Stromburg (Hotel und Restaurant) angeliefert. Dort bereitete man uns einen herzlichen Empfang und geleitete uns auf unsere Zimmer. Nett, dass die Zimmer statt Nummern Kulinariker-Namen tragen.

Lafer's Stromburg
Lafer’s Stromburg in Stromberg © Wildkraut & Wanderschuh

Nach der langen Reise taten etwas Luxus, schöne Düfte, frisches Obst, ’ne Tasse Kaffee (nach 3 Anläufen aus der WMF-Maschine gezapft) wahre Wunder. Entknittert und semi-gestyled traf ich dann kurz nach 19 Uhr auf den Rest der Truppe. Mini-Verspätung und Semi-Styling waren dem eigens noch vor Zugabfahrt in Berlin erstandenem Haarspray zuzuschreiben, der wegen unsachgemäßer Inbetriebnahme jegliche zeitnahe und zielgerichtete Besprühung verweigerte. Die nette Runde, auf welche ich in der Hotel-Lobby traf, sowie ein Glas Champagner Rosé trösteten mich aber schnell über das Haarspray-Desaster hinweg.

allgegenwärtig: Johann Lafer auf der Stromburg
auch wenn er nicht da ist, allgegenwärtig – Johann Lafer auf seiner Stromburg
© Wildkraut & Wanderschuh

Der Einladung in’s Laferland waren außer mir die Food-Bloggerinnen von Kochtopf, Fool For Food, Küchengeister und Barbaras Spielwiese gefolgt, sowie 1 Cupcake-Buchautorin und -Bloggerin, 1 Lifestyle-Bloggerin (ueberding), 1 Technik-Journalist und die Redakteurin zweier namhafter kulinarischer Magazine. Begleitet und herzlich begrüßt wurden wir von 3 freundlichen Damen der Firma HP, sowie einer netten Mitarbeiterin der PR-Agentur Edelmann.
Sogleich begann auch das kulinarische Verwöhnprogramm mit löffelweise Appetizern…

Später siedelten wir in’s Gourmetrestaurant LE VAL D’OR um. Dieses hatten wir am Dienstag abend, an welchem das Gourmet-Restaurant normalerweise Ruhetag hat, ganz für uns alleine. Wir konnten also nach Herzenslust schlemmen, Unterhaltungen führen (auch schräg über die Tafel hinweg) und uns von unserem aufmerksamen, unverkrampften Maitre in die Geheimnisse auf unseren Tellern und Platten einweihen lassen.

Menü im Gourmetrestaurant Le Val D'or
Le Val D’or © Wildkraut & Wanderschuh

Das Menü (in Kurzform) lautete:

Flusskrebse nach Wiener Art [Glaciert: Tatar : Essenz]
Steinpilze – Tee [Essenz : Pudding : Savarin]
„Soonwald Reh“ [Chutney : Pfifferlinge : Holunderkrapfen]
Creme Caramel [Apfel : Parfait : Creme : Eis]

Dazu grandiose Weine… Die Fotos sind leider grauenvoll und trotz Nachbearbeitung nicht repräsentativ. Was unseren Augen und Geschmackssinnen jedoch geboten wurde, war exzellent! Details und komplimentierende Weine finden sich in folgender Datei (PDF).

Da wir um Erlaubnis gebeten hatten, auch in’s Herzstück der Stromburg – die Küche – schauen zu dürfen, unternahm unser netter Maitre vor dem Dessert einen Ausflug mit uns. Auf dem Weg zu Weinkeller und Küche, passierten wir das Untergeschoss. Wie auf jedem freien Quadratzentimeter im Treppenhaus hing auch hier eine Galerie von Fotos des Hausherren in wechselnder Begleitung. Dort machte ich folgende Entdeckungen:

Auszüge aus Johann Lafers Bilderwand
Auszüge aus Johann Lafers Bilderwand

Küche und Weinkeller waren weniger spektakulär als erwartet, aber erfüllen bestens ihren Zweck.

Küche und Weinkeller der Stromburg
Küche und Weinkeller der Stromburg © Wildkraut & Wanderschuh

Nach 4 hervorragenden Gängen, den begleitenden wunderbaren Weinen, Champagner vor und nach dem Essen, Espresso, sowie diversen Zwischen und Nachgängen, konnten wir uns gegen Mitternacht kaum noch rühren. Da für den nächsten Tag ein etwas anstrengenderes Programm auf der Tagesordnung stand, verflüchtigten wir uns dann mit Anbruch des neuen Tages so langsam. Wie es am Tag danach weiter ging verrät der nächste Artikel

veröffentlicht am: 27.09.2010

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