Eiland: Šal­tibarščiai (Litauen)

Rezeptdetails

Die leichte erfrischende Rote Bete-Suppe für heiße Sommertage namens Šal­tibarščiai stammt aus Litauen und wird kalt gegessen.

Autor: Stevan Paul
Rezepttyp:
Rezept mit: , , ,
Ernährung:

zum Rezept | 21.07.2015 | 6 Kommentar(e)
Šal­tibarščiai – kalte Rote Bete-Suppe aus Litauen

Beim Durchblättern der aktuellen Effilee blieb man Blick gebannt an einer Suppe hängen, wie sie auffälliger nicht sein könnte. Leuchtend pink mit herausfordernd vom Teller schauenden Eihälften. Šal­tibarščiai ist eine kühle Rote Bete-Suppe aus Litauen. Mit Ei und damit ein perfekter Kandidat für meine Serie Eiland – internationales Eierlei

Die Temperaturen im Juli meinten es gut und kletterten ausreichend hoch, um sich nach Abkühlung zu sehnen. Diese leichte und schnell gerührte Suppe eignet sich bestens dafür. Meine Suppe sieht noch einen Ticken pinker aus als das Original, da ich zusätzlich etwas Rote Bete-Saft ins Spiel gebracht hatte.

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Rezept

Šal­tibarščiai – kalte Rote Bete-Suppe

Quelle: Magazin Effilee #33 Sommer 2015
Vorbereitungszeit:
Zubereitungszeit: 30 min

Zutaten

für 2 – 3 Personen
600 g Kartoffeln
1 Glas Rote Bete (ca. 400 g Einwaage)
500 ml Buttermilch
200 g saure Sahne
2 EL Olivenöl
100 ml Rote Bete-Saft (optional)
1 Schalotte
1 TL Zucker
Salz
schwarzer Pfeffer (frisch gemahlen)
1 Bund Dill
3 Eier

Zubereitung:

Die Kartoffeln schälen und in Salzwasser in ca. 25 Minuten weich kochen. Inzwischen den Dill hacken, sowie die Schalotte schälen und fein hacken.

Die Rote Bete abgießen, im Mixer grob hacken und anschließend mit Buttermilch, saurer Sahne und Olivenöl verrühren. Die gehackte Schalotte, sowie den Zucker dazu geben. Alles verrühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Ggf. noch Rote Bete-Saft für intensiveres Farberlebnis und markanteren Rote Bete-Geschmack untermengen. 2/3 des Dills unterrühren. Kalt stellen bis Kartoffeln und Eier fertig sind.

Die Eier ausreichend fest kochen (mindest.: 4 Minuten) dann abschrecken, schälen, halbieren und behutsam auf die befüllten Suppenteller (idealerweise flache Schalen) legen. Die Kartoffeln separat reichen und mit dem restlichen Dill bestreuen.

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Senf dazu geben

6 Kommentar(e)

  • Bin heute beim Stöbern auf dieses Süppchen gestoßen, hmhm, sieht toll aus!
    Könnte mir das Gericht auch als warme Suppe vorstellen, manchmal kocht man ja Sahne auch auf, die dürfte also nicht das Problem sein. Evtl. aber die Buttermilch, da kenn ich mich nicht so aus.
    Weißt Du was? Ich probiers einfach mal aus und berichte Dir vom Ergebnis.
    Wenn das Experiment positiv ausfällt, hab ich mal wieder einen neuen Hit für meine diversen Feiern.

  • Buttermilch erwärmen zerschießt diese. Habe ich selber schon getestet. Bei Polenta mit Buttermilch macht es aber nichts aus. Bei diesem Süppchen schon eher. Bin auf dein Versuchsergebnis gespannt.

  • Diese feine Suppe hatte ich an den Sommerseminaten in Lizauen sehr genosse. Nun kann ich sie nachkochen.
    Wunderbar! Sie ist bei mir ein Sommerklassiker geworden.

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