Thailändische Fisch-Bratlinge

Rezeptdetails

Die goldigen Fisch-Bratlinge sind ein Streetfood-Klassiker aus Thailand. Sie werden aus weiß-fleischigem Fisch und Fitzelchen von Grünen Bohnen geformt und mit Roter Currypaste gewürzt. Schön scharf.

Autor: Sallie Morris und Deh-Ta Hsiung
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Ernährung:
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zum Rezept | 12.01.2024 | 0 Kommentar(e)
Thailändische Fisch-Bratlinge
Thailändische Fisch-Bratlinge

Diese goldigen Thai-Fischbällchen hatte ich in Petras Blog Chili und Ciabatta gesehen und notiert. Im Original stammt das Rezept aus dem Kochbuch Asien von Sallie Morris und Deh-Ta Hsiung. Inzwischen habe ich die scharfen Gesellen schon zwei Mal nachgemacht. Beim zweiten Mal habe ich eine Riesen-Fuhre Fisch-Frikadellen fabriziert und meine syrische Nachbarsfamilie mit einem Teil davon beglückt. Wenn du hier mitliest, weißt du, dass wir mit unseren Nachbarn kulinarischen Austausch im Treppenhaus führen.

Die Fisch-Buletten oder Fisch-Frikadellen, wie der Berliner sagen würde, haben ordentlich Bums unter der Haube, denn die Fischfarce wird mit einer großen Portion roter Currypaste angemacht. Außerdem sind Fitzelchen von grünen Bohnen an Bord. In Thailand, wo die Fisch-Bratlinge als Streetfood gehandelt werden, verarbeitet man die grünen Bohnen roh. Auch Petra hat es so gemacht. Schließlich werden die Fischfrikadellen ja noch gebraten, sodass die Bohnen nicht gänzlich roh bleiben. Zudem ist der Bohnenanteil pro Bratling gering. Ich Schisser habe die grünen Bohnen blanchiert, bevor ich sie für den Bratling-Teig weiter verarbeitet habe. Da die Currypaste geschmacklich dominiert, ist es relativ egal, welchen weiß-fleischigen Fisch du verwendest, nur Kabeljau sollte es nicht sein. Es wäre zu schade um dessen aparten Eigengeschmack. Petra verwendete Döbel, den ihr Mann höchstpersönlich aus dem Wasser gezogen hat. Geeignet sind auch selbst geangelte Plötze, Schleie oder Karpfen sowie Flussbarsch und Hecht vom Fischer, aber auch Dorade oder Seehecht aus dem Supermarkt. Die verlinkten Steckbriefe sind im Rahmen meines 2-jährigen Blogevents zum Thema Süßwasserfisch entstanden, denn in Sachen Süßwasserfisch hatte ich jede Menge blinde Flecken auf der kulinarischen Landkarte.

Petra bettet ihre Thai-Fischbratlinge vom Döbel auf gebratenem Reis mit Knoblauch aus dem Buch Thaiküche von Prisca Ruegg und serviert als Ausgleich zur Schärfe Gurken-Relish dazu. Wir haben die Fischbuletten pur vernascht. Sie machen sich auch beim Picknick, auf dem Buffet oder als Wanderproviant an kühlen Tagen ganz wunderbar.

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Rezept

Thailändische Fischbuletten

Quelle: Blog Chili und Ciabatta
Vorbereitungszeit: 15 min
Zubereitungszeit: 45 min + 15 und 30 min Kühlzeit

Zutaten

für 2 Personen
350 g weißfleischiger Fisch
3 Kaffir-Limettenblätter
25 g Rote Currypaste
1 Ei
2 EL Fischsoße
1 Prise Zucker (Original: 1 TL)
2 EL Maisstärke
2 Zweige Koriandergrün (Original: 1 EL gehackt)
50 g Grüne Bohnen
neutrales Speiseöl zum Braten
2 Zweige Koriandergrün (als Garnierung)

Zubereitung:

Koriandergrün fein hacken; Kaffirlimettenblätter fein hacken

Grüne Bohnen in wenig Salzwasser 5 Minuten blanchieren, durch ein Sieb abgießen und in Eiswasser legen, um die leuchtend grüne Farbe zu erhalten.

Den Fisch in Stücke schneiden und in den Tiefkühler geben, bis sie leicht angefroren sind. Dann den Fisch im Mixer zu einer Farce verarbeiten.

Die grünen Bohnen in Stücke von etwa 5 mm Länge schneiden.

Bohnen, Ei, Stärke und Gewürze zur Fischfarce geben. Da die Currypaste etwas zäh ist, zerdrückt man sie am besten mit einer Gabel. Alle Zutaten mit den Händen gut vermischen, um die Currypaste gleichmäßig zu verteilen.

Aus der Masse Bällchen von etwa 5 cm Durchmesser formen und etwas flach drücken. Die Bratlinge für 30 Minuten im Kühlschrank kaltstellen.

In einer großen Pfanne das Öl erhitzen und die Bratlinge auf kleiner Hitze von beiden Seiten knusprig braten. Mit zerzupften Korianderblättern garnieren.

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