waagerechtes Minepari-Gelee

Zitrusfrüchte (Mineolas) geschält
was übrig bleibt…
Creative Commons License flickr.com/multikulinaria

Hält man den Toast waagerecht, ist alles im Lot…

Auch geschmacklich ein wunderbar ausgeklügelter Ballanceakt: quietschsaure Mineolas mit herben Spirituosen-Aromen kombiniert, aufgezuckert und mit Vanille gekrönt. Der Knüller!

Wovon schwärme ich hier eigentlich? Von Minepari-Gelee, einer Nachbildung von Nickys Manderol Jelly. Nicky verwendet in ihrer Eigenkreation Mandarinen und Aperol. Daher der charmante Name.
Petra von Chili & Ciabatta setzt in ihrer Geleeversion auf Mineolas statt Mandarinen.
Das hatte ich auch vor. Mineolas gibt es z.Zt. ausnahmsweise auch in unserem Stadtrandsupermarkt und locken mit praller Farbenpracht.

Bei der Spirituose gestaltete sich die Entscheidung etwas schwieriger. Als ich Petras Rezeptvariante las, dachte ich noch, dass man Aperol wohl ggf. mit Campari ersetzen könnte. Beim prüfenden Blick auf’s Originalrezept bestätigte sich meine Vermutung. Nicky schlägt Camapri als Alternativ-Spirituose vor.
Da mein Herr Schatz und ich Campari gern mögen (Aperol hatten wir noch nicht probiert) und uns einen Spirituosen-Fehlkauf nicht leisten können, wurde kurzerhand Campari gekauft und das Gelee Minepari getauft.

Minepari bzw. Manderol-Gelee ist ratz fatz gemacht. Mit Geschmacks- und gute-Laune-Garantie (wegen der erfrischenden Farben). Nur Gelinggarantie kann ich keine geben. Mein Gelee ist trotz etwas verlängerter Kochzeit und Gelierprobe (habe ich wohl nicht richtig interpretiert) etwas zu flüssig geblieben. Vielleicht braucht’s auch einfach noch ein bissl Zeit (erst am Sonntag gemacht).
Ihr kriegt das bestimmt besser hin. Es lohnt sich!

Mineola-Gelee
Mineolas © Wildkraut & Wanderschuh

Zutaten:

700 ml Saft (gefiltert) von Mineolas (ca. 1,7 kg Früchte)
120 ml Campari (oder Aperol)
820 g Gelierzucker 1:1
1 Vanilleschote

Vorbereitung:

Einmachgläser und Deckel 10 Minuten auskochen.

Zubereitung:

Die Mineolas halbieren und Saft auspressen. Den Saft durch ein feines Sieb geben. Dabei auch die Flüssigkeit aus der zurückbleibenden Fruchtmasse mit einem Löffel ausdrücken.
Eine Vanilleschote längs aufschneiden und Inhalt zum Saft in einen großen Topf geben. Campari (bzw. Aperol) und Gelierzucker zugeben und Zucker auflösen.
Die Flüssigkeit zum Kochen bringen und unter häufigem Rühren 5 Minuten (bei Bedarf länger) kochen, bis Gelierprobe funktioniert. Bei der Gelierprobe träufelt man etwas vom Geliergut auf ein kaltes Tellerchen. Die Masse sollte innerhalb 2 Sekunden gelieren.

Die kochend heiße Flüssigkeit mit einem Trichter in die unmittelbar zuvor ausgekochten Gläser geben und fest verschließen. Gläser 10 Minuten auf den Kopf stellen und dann herumdrehen. Gelee dunkel lagern.

Mineola-Gelee
Mineolasaft & -gelee © Wildkraut & Wanderschuh

Ähnliche Beiträge

verdattelte Buchweizen-Rosenkohl-Bratlinge mit Duftkino

Buchweizen-Rosenkohl-Bratlinge

Ein Winnerteam und großes Duftkino. Mit Rosenkohl und Buchweizen gewinnst du jedes Spiel.

Frohe Weihnachten mit winterlichem Schlehen-Gelee

Schlehen-Gelee mit winterlichen Gewürzen

Glühweinseligkeit aus Schlehen für lange Nächte und buttrige Morgen

Schwarzer Rettich und Hühnchen mit Fermenten

Schwarzer Rettich mit Fischsoße und Bärlauchessig

Kugeslstoßen mit Schwarzem Rettich und ungewissem Ausgang

mit Amarettini gefüllte Steinklee-Nektarinen

gefüllte Amarettini-Nektarinen mit Steinkleesirup

Das Dessert mit gefüllten Nektarinen und Steinkleesirup fängt die Düfte des Sommers ein.

7 Kommentar(e)

kommentieren oder antworten

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Ich habe die Datenschutzerklärung gelesen und akzeptiere, dass meine email-Adresse zwecks Spamvermeidung verarbeitet und gespeichert, aber nicht angezeigt, nicht für Werbung genutzt und auch nicht an Dritte weiter gegeben wird.