#trostkochen: Schweiz


Mehr als 60 deutschsprachige Foodblogger haben sich zusammen getan und eine solidarische Rezeptsammlung auf die Beine gestellt. Wir haben Rezepte aus jenen Ländern zusammen getragen, die besonders hart vom Virus getroffen wurden. Unser Mitgefühl gilt Allen, die durch den Corona-Virus Angehörige und Freunde verloren haben. Denen, die in Not geraten sind, wünschen wir Kraft und helfende Hände und den Einsamen und Ängstlichen möchten wir zeigen, dass sie nicht alleine sind. Die Rezepte sind teils authentisch, teils adaptiert. Aber unsere Anteilnahme ist echt und kommt von Herzen. Kummer und Not kann diese Rezept-Sammlung zwar nicht lindern, aber sie kann Mut machen. Und Appetit.
Im Namen aller beteiligten Blogger grüßt Sie herzlich

Peggy Schatz (Initiatorin)


Die Schweizer Berge hingen schon als Postkarte an meiner Wand, als die echten noch unerreichbar waren. Obwohl nur einige Hundert Kilometer entfernt, waren sie doch weiter weg, als der Mond, wenn man hinter dem Eisernen Vorhang aufwuchs.

Gott sei Dank änderte sich das vor gut 30 Jahren und ungefähr so lange her ist auch mein allererster Trip in die Schweiz. Wie glücklich war ich, als ich mit einem jungen Mann, in den ich zudem noch verschossen war, auf dem Motorrad durch die Alpen jenseits des Gotthardtunnels brauste…

Als Noch-DDR-Bürger mit D-Mark, aber zuwenig davon, weil Schweizer Bahnpreise schon damals utopisch hoch waren, bereiste ich die Schweiz noch ein weiteres Mal vom französisch-schweizerischen Ende über das switzerdütsche (wie schreibt man das eigentlich politisch korrekt?) in die italienische Schweiz. Dort strandeten wir im schönen Locarno und konnten mit Hilfe Gottes (in Form eines wunderbar freundlichen und hilfsbereiten Pastorenehepaares) nicht nur die verbleibenden zwei Nächte bis zur Zugabfahrt (mit Zugbindung) überbrücken, sondern genossen, mit üppigem Taschengeld beschenkt, einen herrlich unbeschwerten sonnigen Urlaubstag am Lago Maggiore. Falls Sie damals unsere Gastgeber waren und diese Zeilen lesen, nochmals herzlichen Dank! Ihre Güte ist unvergessen…

Seit Langem schon ist die Schweiz für mich erneut unerreichbar. Schade eigentlich. Ich träume trotzdem von Wanderungen auf grünen Höhen mit Schweizer Kühen und Hüttentouren unterhalb Schnee-bedeckter Gipfel. Wer weiß… ?

Kulinarisch ist mir die Schweiz jedoch komplett fremd. Umso mehr freue ich mich, sie heute zum Gegenstand von #trostkochen machen zu können, der Foodblogger-Soli-Rezeptsammlung , die sich den Länderküchen vom Corona-Virus gebeutelter Nationen widmet. Pro Kopf betrachtet, hat die Schweiz ja leider auch Einiges abgekriegt. Weitere Sammlungen gibt es für Italien und die USA bereits online. Iran, Frankreich, Spanien, Großbritannien und China sollen folgen. Mal schauen, wie weit ich das Kraft- und Zeit-mäßig durchhalte…

Danke für die vielen bunten Rezepte, die uns Unkundigen die Kulinarik des Alpenlandes näher bringen!

Bitte denk daran, dass es bei #trostkochen um Zusammenhalt und Appetit geht. Also nicht um Backlinks und Ranking. Deshalb mach schon mal Platz im Feedreader und gönn dir Zeit zum herzhaften Stöbern und Kommentieren. Falls du Freunde in der Schweiz hast, erzähle ihnen gern von dieser Rezeptsammlung der Solidarität. Oder deinen Lesern im Blog…

Von mir ist diesmal leider kein Rezept am Start. Ich möchte dich deshalb bitten, als kleine Belohnung für die viele Arbeit, die in dieser Sammlung steckt, dich anderweitig auf meinem Blog umzuschauen. Bei mir wird eher wild als international gekocht. Ich habe extra für heute den Rezeptfilter fertig gestellt.

Für mehr Zusammenhalt und Appetit!


weitere #trostkochen-Sammlungen:
für Italien
für die USA
für Frankreich
für Spanien
für den Iran

Hinweis: Alle Fotos sind Eigentum der jeweiligen Blogger und wurden mir freundlicherweise für diesen Zweck zur Verfügung gestellt.

veröffentlicht am: 23.04.2020

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